Referat
Social Psychology and Organizations
(11/1/2001)
Referenten:
Andi, Anna, Lucky, Martin & Susanne
Folie 1
Teil 1, Referentinn: Anna
Social Psychology and Organizations

Folie 2
Social Psychology and Organizations

Folie 3
Social Psychology and Organizations

Folie 4
Social Psychology and Organizations
attributional retraining
Studie von Curtis (1992):
Berufsgruppe der Physiotherapeuten
gesteigerte Erfolgserwartung
erhöhte Beförderungsrate innerhalb der
nächsten 6 Monate
Folie 5
Teil 2, Referent: Andi
Social Psychology and Organizations
Bewertung der Leistung des Angestellten durch den Vorgesetzten
Attributional model of a supervisor´s response to a subordinate´s failure
(Mitchell & Wood, 1980)
Folgende 3 Faktoren beeinflussen die Kausalattribution (internal vs. external) des Vorgesetzten:
das Verhalten des Angestellten und die daraus resultierenden Konsequenzen.
verschiedene informative und situative Faktoren.
Kelley (1967) postulierte drei Arten der Information:
-consensus information (Übereinstimmung)
-cosistency information (Stetigkeit)
-distinctiveness information (kennzeichnend)
3) Bias (fehlerhafte Informationsverarbeitung)
Diesbezügliche Untersuchungen zeigten eine höhere internale Attribution:
je schlechter die Arbeitsgeschichte des Angestellten dargestellt wurde
je schwerer bzw. ernster das Geschehen war
Die gewonnene Attribution führt zu einer Reaktion des Vorgesetzten (Verweis, Kündigung, Fortbildung, Training usw.). Diese wird beeinflusst durch:
die Erwartung von zukünftigen Leistungen bzw. Verhalten der Person
-motivationaler attributionaler Fehler
-kognitiver attributionaler Fehler
2) Kosten / Nutzen
-Bsp. politisch motivierte Handlung
Folie 6
Teil 3, Referent: Lucky
Social Psychology and Organizations
Gliederung:
Perceiving causes of behaviour by groups or role incubents
Intrinsic motivation
Perceiving environment in terms of a causal map
Folie 7
Social Psychology and Organizations
1. Perceiving causes of behaviour by groups or role incubents
Self-fulfilling prophecy:

Folie 8
Social Psychology and Organizations
1. Perceiving causes of behaviour by groups or role incubents
Studie von Strickland
Eine Vp sollte der Supervisor von zwei Arbeitern sein
Arbeit war ziemlich langweilig
Supervisor wurde angewiesen die beobachtete Person zu bestrafen
Im 2. Durchgang wurde die VP mehr beobachtet die auch während des 1. Durchgangs vom Supervisor stärker beobachtet wurde.
> Supervisor nutzt Heuristik > Discounting Principle (Kelley)
Folie 9
Social Psychology and Organizations
1. Perceiving causes of behaviour by groups or role incubents
Die Benutzung von Theorie Y
> Theorie Y = Gegenteil von Theorie X
> Zwei Mechanismen: Stuctural & Motivational
> Auswirkungen von Theorien X und Theorie Y
Folie 10
Social Psychology and Organizations
2. Intrinsic motivation
Studie von Deci: Studenten mit und ohne Belohnung
Muß man seine Angestellten überhaupt bezahlen?
Cognitive evaluation Theory: Informational and controlling aspects of rewards

Table
9.1 Two aspects of rewards identified in cognitive evaluation theory
Folie 11
Social Psychology and Organizations
2. Intrinsic motivation
Belohnungen fördern die Leistung bei unattraktiven Aufgaben
JEDOCH
Belohnungen wirken hinderlich bei attraktiven Aufgaben
Supervisor aufgepasst: Andere Länder andere Sitten!
Folie 12
Social Psychology and Organizations
3. Perceiving environment in terms of a causal map
Organisationen werden durch causal maps beeinflusst:

Folie 13
Social Psychology and Organizations
3. Perceiving environment in terms of a causal map
In Arbeitsgruppen sollten die causal maps einheitlich sein
> Erfordert die Bearbeitung der ganzen Gruppe
Prozess dauert zwar relativ lange, ist aber lohnenswert
Folie 14
Teil 4, Referentinn: Susanne
Social Psychology and Organizations
Handlungen, Rechtfertigungen und Verpflichtungen in Organisationen
Karl Weick (1993):
kognitive, motivationale und soziale Prozesse der individuellen Analyseebene werden in einem Kreislauf durch soziale und organisatorische Strukturen, Normen und die Kultur verursacht.
Folie 15
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Schemata und Informationsverarbeitung
Schema:
kognitive Struktur, die die Integration von aufgenommener Information fördert, um die Information verstehbar zu machen.
Informationsverarbeitung:
Feldman (1981):
niedrige Verarbeitungstiefe bei Kategorien und Schemata (automatisch und unbewußt).
hohe Verarbeitungstiefe bei unerwarteten oder für den Wahrnehmenden wichtigen Ereignissen (kontrolliert und bewußt).
Folie 16
Social Psychology and Organizations
Die Verwendbarkeit von attributionaler und sozial-kognitiver Theorie
Organisatorische Veränderung:
Bartunek (1993):
Veränderungen 1. Ordnung (quantitativ)
Veränderungen 2. Ordnung (qualitativ)
Folie 17
Teil 5, Referent: Martin
Social Psychology and Organizations
"Job design" und Technologie
Möglichkeiten des "job designs" in automatisierten Betrieben
(nach MAJCHRZAK, 1988)
"Job Characteristics Model" (JCM)
(HACKMAN & OLDHAM; 1980)
~ basiert auf "job enrichment" : höhere Kontrolle oder Autonomie für den
Arbeiter (z.B. Erstellen eigener Stundenpläne und setzen eigener Prioritäten)
~ Ziel : Erhöhung der internalen Arbeitsmotivation;
~ dies wird erreicht durch Erhöhung der folgendes "psychological states":
Erfahrung der Bedeutsamkeit der Arbeit
Erfahrung der Verantwortlichkeit für die Ergebnisse der Arbeit
Wissen um die tatsächlichen Resultate der Arbeitsaktivitäten
"Sociotechnical Systems" (STS)
(PASMORE, 1988)
~Erstellung eines "design teams" mit Repräsentanten aus verschiedenen
Ebenen, Funktions- und Tätigkeitsbereichen der Organisation
~ Aufgabe dieser Arbeitsgruppen: Analysen von technischen und sozialen
Überlegungen, bevor Entscheidungen über die Gestaltung von Technologie und
Arbeit gemacht werden
Folie 18
Social Psychology and Organizations
empirische Untersuchung von WALL, CORBET, MARTIN, CLEGG & JACKSON (1990)
~ Zweck: Untersuchung der Effekte zweier Typen von Kontrolle über
technologisch hochentwickelte Maschinen ("specialist control" vs. "operator control")
~ Ergebnisse:
Veränderung des "job designs" von Kontrolle durch Spezialisten zu Kontrolle durch einfachere Arbeiter bewirkte 40%ige Reduktion der Zeit, in der die komplexesten Maschinen abgeschaltet waren
einfachere Arbeiter berichteten nach der Veränderung des "job designs"
über höhere intrinsische Motivation, niedrigeren Arbeitsdruck und über keine
nachteiligen Effekte von Streß; sie würdigten die Veränderung ihrer Arbeit
Folie 19
Social Psychology and Organizations
Innovation
- AMABILE (1988) :
~ Untersuchung von individuellen Faktoren und Faktoren von Organisationen,
die Kreativität begünstigen oder hemmen
~ Kreativität wird gehemmt durch
fehlende Kooperation zwischen Abteilungen bzw. Ebenen der Organisation
fehlenden Wert, der der Kreativität in der Oragnisation beigemessen wird
unangemessene Lohnsysteme
~ Kreativität wird gefördert durch
Kooperation zwischen Abteilungen bzw. Ebenen der Organisation
Ansehen von Kreativität als wertvoll für die Organisation
angemessene Lohnsysteme
Empfinden der freien Gestaltung der tagtäglichen Arbeitsweise
~ weitere wichtige Faktoren in AMABILEs Modell von Kreativität und
Innovation:
Angabe einer Mission für die ganze Organisation
individuelle Fähigkeiten der Mitarbeiter
Ressourcen (einerseits materiell, andererseits bezogen auf Wissen, gut
ausgebildete Arbeitskräfte etc.)
Folie 20
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WEST (1990):
~ Betonung von Werten und Normen, die Innovation begünstigen
~ relevante Werte und Normen sind z.B.:
positive Sicht von Innovation
Streben nach Vorzüglichkeit ("excellence")
gemeinsam geteilte Vision oder Mission
KANTER (1988):
~ Betonung der Folgen für Innovation aus Organisationspolitik und
gegenseitiger Abhängigkeit der Einheiten der Organisation
~ vier Aufgaben für Innovatoren:
Generierung von Ideen
Bilden von Koalitionen
Realisation der Ideen
Verbreitung der Ergebnisse auf dem Markt
~ KANTER favorisiert das Bilden von Koalitionen im Gegensatz zum
Sponsorentum als Erklärung dafür, warum bestimmte innovative Ideen tatsächlich
realisiert werden
~ Koalitionsbildung kann sowohl formelle Mechanismen (z.B. Bildung von
"task forces", Gremien zur Informationsweitergabe) und informelle Mechanismen
(z.B. Unterstützung durch andere zur Schau stellen, Zermürbung von Gegnern,
Berufung auf höhere Prinzipien)
~ zu Beginn des Innovationsprozesses sollte die für Neuerungen zuständige
Gruppe unabhängig und isoliert arbeiten können